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Gestaltungsfeld “Informatisierung”11. Über Integrunt hinaus: Die Bopties
In einem Integrationsworkshop entwickelten beide Projektgruppen Infonauten (→ 4) und Baanies (→ 5) ein gemeinsames Konzept für die Installation eines neuen „Key-user-teams” mit Namen Bopties (Baan-Optimierer). Mit dieser Neukonzeption nach den Prinzipien einer Integration „von unten” soll eine tragfähige und nachhaltig über das Projekt hinaus funktionierende Arbeitsgruppe geschaffen werden, die eine laufende arbeitsprozessbezogene Gestaltung von Baan und eine arbeitsintegrierte Qualifizierung rund um Baan ermöglicht. In insgesamt zwei Workshops wurde das Konzept für die Bopties entwickelt: Ein Kern aus drei Mitarbeitern der Produktion und einem ITler wird ergänzt durch eine ganze Reihe von unternehmensweit eingesetzten Mitarbeitern als „Satelliten“ – alle wurden von den Mitarbeitern selbst ausgewählt und namentlich benannt. Relevant war dabei nicht der aktuellen Wissensstand in Baan, sondern die Relevanz des Baan-Arbeitsplatzes (Schlüsselstellung im Prozess) und die persönliche Eignung. Die Mitarbeiter haben aber auch andere für die Organisationsentwicklung der Bopties wichtige Vereinbarungen getroffen. Zum Beispiel die Arbeitsweise: vierzehntägiger Jour-fixe des Bopties-Kern, punktuelle Hinzuziehung der Satelliten wo immer sachlich notwendig. Erarbeitet wurden auch Fragen der organisatorischen Einbettung, der Ressourcen und Kompetenzen und der Kommunikation im Unternehmen. Infonauten und Baanies sind so zu den Gestaltern von Gestaltung geworden. Und ganz nach dem Prinzip „von unten“ haben sie sich darauf geeinigt, dem Bopties-Kern keine Hierarchie zu geben: Alle vier sind gleichberechtigte Ansprechpartner. Nachdem die Mitarbeiter für das Bopties-Konzept von der Geschäftsleitung grünes Licht erhalten hat, gab es bei einem der Workshops im September 2006 die offizielle Stabübergabe an die Bopties. |
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