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Gestaltungsfeld “Informatisierung”6. Work in ProgressDie Integrunt-Projektgruppen Infonauten (→ 4) und Baanies (→ 5) haben zu Beginn in parallelen Gruppen gearbeitet. Die Idee dahinter war, den Infonauten zunächst Zeit und Raum für ihre selbst gesteuerte Qualifizierung zu geben. Auch Durchsetzungsstrategien und die Entwicklung von Argumenten konnten in diesem Freiraum ungestört erarbeitet und erprobt werden. Die Zusammenführung der beiden Gruppen in einem Integrationsworkshop erfolgte erst als die Infonauten schon sehr viel genauer wussten, was sie wollten und wie sie das vermitteln und durchsetzen wollen; und damit zu einem Zeitpunkt zu dem sie sich schon zu einer selbstbewussten Gruppe entwickelt hatten, die ihre ehemalige Schlüssellochperspektive (→ 3) längst um ein systemisches und fundiertes Wissen über Baan im Ganzen erweitert hatte (wie das ging lesen Sie unter → 8). Obwohl ansonsten vor allem das Prinzip des arbeitsintegrierten Lernens und Gestaltens galt: Die beiden Kick-off Workshops wurden bewusst in Hotels außerhalb des Unternehmens durchgeführt. Die Idee war dabei – neben dem Vorteil des Ungestört-Seins – den Mitarbeitern „von unten“ die Rahmenbedingungen zu schaffen, die für die höhere Angestellten- und Vorgesetztenebene im Rahmen von Weiterbildungs- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen oft ganz selbstverständlich sind. Dabei ging es auch um ein Signal von Anerkennung und Wertschöpfung. Die verschiedenen durchgeführten Workshops wurden von Sabine Pfeiffer (ISF) und Eric Treske (Intrestik) konzipiert und begleitet, sie dienten als Impulsgeber, Ideenschmiede, Ausprobierfeld, Reflexionsraum und kollektives Arbeitserlebnis. Dabei wurden immer konkrete Ziele, Schritte und Aufgaben – sozusagen der Fahrplan – für die Zeit nach den Workshops gemeinsam entwickelt. Die wirkliche Projektarbeit der Gruppen aber passiert außerhalb der Workshops: Im Prozess der Arbeit und selbst gesteuert. |
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