Integration von unten - Integrierte Modernisierungskonzepte Integration von unten

 

Gestaltungsfeld “Informatisierung”

4. Gestalter „von unten“: das Infonauten-Team

Die Gestalter müssen Gesichter kriegen, einen Namen – sie müssen nach Außen als das Gestaltungsteam überhaupt erstmal sichtbar werden. Zusammen haben sich ISF und das Kernteam bei Lust überlegt, wie das Team besetzt sein soll. Neun Personen aus unterschiedlichsten Bereichen der Produktion wurden ausgesucht. Sie alle sind Enduser des Baan-Systems, teils aus unterschiedlichen Fertigungsbereichen, teils aus Arbeitsvorbereitung, Lager u.Ä. Wichtig war bei der Zusammenstellung des Teams: Alle neun sollten Mitarbeiter sein, die wirklich mit dem System arbeiten – keine Vorgesetzten. Und: es ging bei der Auswahl nicht darum, wie viel jemand schon über das System wusste. Wichtiger war, dass alle ausgewählten Mitarbeiter an besonders typischen und/oder besonders relevanten Baan-Arbeitsplätzen sitzen. Im Infonautenteam mitgearbeitet haben: Herr Bittner, Frau Denker, Frau Hörbel. Frau Koch, Herr Lorenz, Herr Plachetka, Herr Schuster, Herr Sauer und Frau Theiß.

Infonauten

Warum ein Name für das Team? Zum einen hat das natürlich ganz praktische Gründe: Das Projektteam wird so sichtbar im Unternehmen und es wird für andere (Mitarbeiter wie Vorgesetzte) ansprechbar als Kollektiv. Aber die Namensgebung hatte auch Effekte für das Wir-Gefühl und das Selbstvertrauen der neu gebildeten Gruppe. Das war besonders wichtig. Denn Mitarbeiter „von unten“ haben ja nicht naturwüchsig die Stellung in der Unternehmenshierarchie, sich selbstständig zu Meetings zusammen zu finden oder gar Vorgesetzte und Mitarbeiter auch aus anderen Bereichen zusammenzurufen. Mehr dazu, wie die Infonauten gearbeitet haben (→ 6) und vor allem: was sie er-arbeitet haben (→ 9).

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